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ECHTE GESPRÄCHE.
ECHTE JUGENDHILFE.
ECHTE HALTUNG.

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WIR SPRECHEN ÜBER DAS, WAS IN DER JUGENDHILFE WIRKLICH PASSIERT:

Video-Podcast zur Jugendhilfe

Ehrliche Gespräche, echte Erfahrungen und reflektierte Perspektiven aus der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe.

Vom Sicherheitsdienst zur Intensivpädagogik: Ein ungewöhnlicher Weg (mit Markus Feuerherdt)

Wie entsteht ein Jugendhilfeträger aus einem Deeskalationsteam? In der ersten Folge von Gleisgeflüster sprechen Andreas Kraniotakes und Markus Feuerherdt offen über die Entstehungsgeschichte der Gleis 9 ¾ Jugendhilfe und dem Deeskalationsteam. Es geht um ungewöhnliche Wege, strukturelle Lücken im System und die Frage, warum spezialisierte Unterstützung in der Intensivpädagogik heute unverzichtbar ist. Markus Feuerherdt kommt ursprünglich aus dem Sicherheitsbereich. Im Gespräch erzählt er, wie aus der Arbeit an der Tür, aus Krisenintervention und aus dem Anspruch, Situationen ruhig und professionell zu lösen, ein spezialisiertes Deeskalationsteam entstand. Gemeinsam beleuchten die beiden, warum klassische pädagogische Ausbildung oft nicht ausreichend auf Gewalt, Eskalation und extreme Belastung vorbereitet und wie daraus der Bedarf für neue Konzepte entstanden ist.

Jugendhilfe trifft Kinder- und Jugendpsychiatrie (mit Dr. Golzarandi)

Was passiert, wenn Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie nicht mehr gegeneinander arbeiten, sondern wirklich miteinander? In dieser Folge von Gleisgeflüster spricht Dr. Alexander Golzarandi offen über den Graubereich zwischen beiden Systemen. Es geht um Trauma, Bindungsabbrüche, "Systemsprenger"-Dynamiken und den weit verbreiteten Irrtum, dass Therapie immer der erste Schritt sein müsse. Dr. Golzarandi ist Kinder- und Jugendpsychiater und Oberarzt einer geschützten Jugendstation. Im Gespräch mit Andreas von Gleis 9 ¾ erklärt er, warum viele hochbelastete Jugendliche zwischen den Systemen verloren gehen, wie der sogenannte Drehtüreffekt entsteht und was es braucht, um Beziehung und Grenzen gleichzeitig aufrechtzuerhalten.

Was Pädagogik wirklich leisten kann (mit Valentin Fischbach)

In dieser Folge von Gleisgeflüster trifft Andreas auf Valentin Fischbach (aka „Tino“), stellvertretende pädagogische Leitung bei Gleis 9 ¾ , und auf eine Biografie, die nicht „geradeaus“, sondern ziemlich lehrreich verlaufen ist: vom Lehramt über Erlebnispädagogik und Tourismus bis mitten rein in Intensivpädagogik, Teamleitung und Führung. Es geht um den Unterschied zwischen Didaktik und Pädagogik, um den Klassiker „Ich will helfen“ (und warum das schnell zur Retter-Falle wird) und um die harte, aber entlastende Erkenntnis: Du kannst junge Menschen nicht steuern, nur Wege sichtbar machen. Außerdem sprechen die beiden über systemische Reibungspunkte und darüber, was gute Führung im Hochbelastungsfeld wirklich bedeutet: Rücken freihalten, Tempo rausnehmen, Grenzen klar ziehen - ohne die „Keule“ zum Standard zu machen.

Warum dieser Podcast?

Weil Zuhören verändert. Weil Jugendhilfe mehr ist als Konzepte. Und weil Haltung zählt.

Die Kinder- und Jugendhilfe ist ein Arbeitsfeld voller Verantwortung, Beziehungen und komplexer Entscheidungen. Dieser Podcast gibt Einblicke in die Realität hinter Konzepten, Leitbildern und Fachbegriffen.

Wir sprechen ehrlich über Erfahrungen aus der Praxis, über Zweifel, Entwicklung und darüber, was professionelle Haltung wirklich bedeutet.

Cover des GLEISGEFLÜSTER Jugendhilfe Podcasts mit Mikrofon-Logo

Jugendhilfe – ehrlich, nah und ungeschönt.

Gleisgeflüster steht für Gespräche, die oft abseits der großen Bühne stattfinden, aber im Alltag der Jugendhilfe entscheidend sind. Das Gleis symbolisiert Übergänge und Richtungswechsel, das Geflüster die leisen Erfahrungen und Perspektiven, die selten laut werden, aber professionelles Handeln prägen. Es geht um klare Haltung in der Jugendhilfe und um fachlich relevante Themen.
„Ehrlich, nah und ungeschönt“ mit einem besonderen Blick auf Dinge die wir eventuell verändern könnten im System und auf die Menschen die diese Veränderungen möglich machen können. Der Podcast versteht sich als Raum für authentische Gespräche über Herausforderungen, Verantwortung und Entwicklung in der Jugendhilfe.
Gleisgeflüster behandelt zentrale Themen der Kinder- und Jugendhilfe mit besonderem Fokus auf Intensivpädagogik. Im Podcast geht es um praktische Erfahrungen, fachliche Reflexion, systemische Rahmenbedingungen und die Haltung von Menschen, die dieses Feld tragen. Unterschiedliche Gäste aus verschiedenen Themenbereichen bringen ihre Perspektiven, Expertisen und Erfahrungen aus der Praxis als wichtige Säulen des Systems ein. Zum Abschluss jeder Folge bündeln zwei feste Fragen die Essenz. Sie machen Learnings greifbar, stärken Einsteiger:innen – und eröffnen einen konstruktiven Diskurs darüber, was im System besser werden muss.
Host des Podcasts ist Andreas Kraniotakes, studierter Pädagoge und Gründer und Geschäftsführer des Trägers Gleis 9 ¾ Jugendhilfe GmbH sowie pädagogische Leitung des Deeskalationsteams. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit jungen Menschen mit komplexen Mehrfachbedarfen sowie in der Leitung und Konzeption intensivpädagogischer Angebote. Darüber hinaus ist er seit über 15 Jahren Trainer für Gewaltfreie Kommunikation und hat sich hier ebenfalls auf die Ausbildung von Menschen in helfenden Berufen spezialisiert. Daher verbindet er pädagogische Expertise mit langjähriger Praxis in Deeskalation, Gewaltprävention und Beziehungsarbeit in Hochrisikokontexten. Seine Perspektive verbindet fachliches Wissen, Praxiserfahrung und persönliche Haltung in der Jugendhilfe.
Gleisgeflüster erscheint in der Regel einmal pro Woche Montags.
Der Rhythmus orientiert sich an verlässlicher Kontinuität und kontinuierlicher Qualität und nicht an Masse.
Jede Folge von Gleisgeflüster dauert zwischen 70 und 100 Minuten. So bleibt genug Raum für echte Tiefe und Themen können ausführlich behandelt werden ohne dass sie aus Zeitgründen abgeschnitten werden müssen.
Jede Folge startet mit einer kurzen Einleitung und der Vorstellung des Gastes. Danach folgt ein offenes, dialogisches Gespräch über Themen und Erfahrungen des jeweiligen Gasten in den Bereichen Praxis, Haltung und Systemfragen. Am Ende stellt Andreas jedem Gast zwei feste Abschlussfragen, die Vergleichbarkeit schaffen und die wichtigsten Learnings bündeln.
Sie finden Gleisgeflüster als Video-Podcast auf YouTube und auf den gängigen Podcast-Plattformen (z. B. Spotify, Apple Podcasts). Zusätzlich gibt es eine eigene Seite, auf der alle Folgen gebündelt sind. Auf unseren Social-Media-Kanälen teilen wir außerdem die wichtigsten Reels und eine kompakte Highlight-Übersicht, damit Sie zentrale Aussagen und Momente schnell wiederfinden:
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Ja. Fachkräfte, Expertinnen und Experten sowie Menschen mit relevanter Erfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe vor allem aus dem Bereich Intensivpädagogik können als Gäste bei Gleisgeflüster dabei sein. Am besten nehmen Sie Kontakt über das Kontaktformular auf dieser Seite  oder per E-Mai auf. Jede Anfrage wird von uns geprüft und individuell beantwortet.
Ja – zu ausgewählten Folgen stellen wir ergänzende Materialien bereit, wenn es das Thema oder der Gast hergibt. Das können weiterführende Links, Hinweise, Empfehlungen oder zusätzliche Inhalte sein, die das Verständnis der Jugendhilfe und für die Klientel der Intensivpädagogik vertiefen und den fachlichen Mehrwert für Zuschauer:innen und Hörer:innen erhöhen. Wo verfügbar, finden Sie diese Ressourcen direkt in der Folgenbeschreibung bzw. auf der jeweiligen Episodenseite.
Am meisten unterstützen Sie Gleisgeflüster, indem Sie den Podcast abonnieren, Folgen teilen und auf Ihrer Plattform eine positive Bewertung hinterlassen. Auch Kommentare, Empfehlungen und das Weiterleiten an Kolleg:innen helfen, die Sichtbarkeit zu erhöhen – und damit Themen der Kinder- und Jugendhilfe und von Menschen aus und in der Intensivpädagogik stärker in den öffentlichen Diskurs zu bringen.

Auf Social Media können Sie unsere Clips außerdem gerne reposten oder in Ihren Stories teilen. Gäste sind herzlich eingeladen, ihre eigene Folge als Crosspost zu veröffentlichen – das hilft, die Inhalte dorthin zu bringen, wo sie Wirkung entfalten. Vielen Dank, wenn Sie uns dabei unterstützen.

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